TravelWithJessi | Paris Diary

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Werbung- Nennung von Örtlichkeiten

Vor einigen Jahren dachte ich mir, wie gerne ich einmal nach Paris reisen würde. Nachdem ich Amsterdam gesehen hatte, und auch nach Mailand gereist war, stand die französische Hauptstadt ebenfalls auf meiner Reiseliste. 4 Jahre nach meinem letzten Flug nach Mailand im Jahr 2014 stieg ich jetzt voller Vorfreude in den Flieger nach Paris.

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Hi Paris!

Von 2-5 Juli hieß es also: Salut, Paris! Der Grund meiner Reise ist für mich ein weiterer “Meilenstein” meiner Bloggerkarriere: ich wurde zur Pariser Haute Couture Fashion Week eingeladen! Für mich ist damit ein absoluter Traum in Erfüllung gegangen und ich kann es immer noch nicht glauben- es erscheint so surreal. Dafür bin ich sehr dankbar, denn ich bekam gleich ca. 8 Einladungen (!!!), was schon absolut unglaublich und nicht selbstverständlich ist.

Die Shows fanden im Hotel La Maison des Champs Elysees statt. Wir durften im Raum, der durch sein barockes Ambiente überzeugte, in der 2. Reihe Platz nehmen. Es gab dort keine strikte Sitzordnung, man wurde nur der Reihe zugeteilt und durfte sich dann selbst auf einen Platz setzen.

Die Shows selbst starteten nie zum angesetzten Zeitpunkt, sondern erst meistens eine halbe Stunde später, deshalb musste man auch nicht so früh da sein (das hätten wir am ersten Tag gerne gewusst, da kamen wir eine halbe Stunde zu früh und mussten dann eine Stunde warten, bis die Show begann). Genaueres zu den Einladungen, den Themen der Shows usw. gibt es in einem eigenen Beitrag 🙂 .

Touristen-Tour

Da wir die ersten 2 Tage hauptsächlich bei den Shows und im Showroom verbrachten, starteten wir erst am 3. Tag unsere Touristen-Tour. Vom Eiffelturm über die Champs Elysees, bis hin zum Triumphbogen und entspannen im Jardin des Tuileries (wo ich sogar einen Sonnenbrand bekam!). Alle Strecken wurden zu Fuß gegangen, sodass wir an diesem Tag über 21km Fußmarsch hinter uns hatten- bei mir inklusive ein paar Blasen an den Füßen, aber das war es wert 😉 .

In Paris muss man sich in erster Linie vom Verkehr in Acht nehmen, das Hupen von Autos hörte ich noch in meinen Ohren, als ich schon gar nicht mehr in Paris war 😀 . Die Straßen waren teilweise voll mit Müll, hier und da war ein Hundehäufchen. Am ersten Abend gingen wir in ein Restaurant essen, für mich gab es Lasagne, welche allerdings grottenschlecht und das Essen für 2 Personen (2 Getränke, Lasagne, Burger) über 40€ teuer war. Die nächsten beiden Tage haben wir also umgesattelt und bei McDonalds gegessen, was im Vergleich zu unseren Preisen hier trotzdem noch teuer war, aber immerhin schmeckte es.

ACHTUNG!

Auf den Straßen von Paris tummeln sich viele Leute, Crepeverkäufer, Souvenirverkäufer und auch Betrüger. Damen, die für irgendwas Unterschriften wollen, einen ständig nervend anquatschen. Irgendwann war mir diese Anquatscherei und teilweise auch Nachlauferei einfach zu blöd geworden, sobald eine auf mich zusteuerte und ihr Glück versuchte, schaute ich grimmig drein und machte eine ablehnende Handbewegung.

Rund um den Eiffelturm war es besonders schlimm, ich weiß nicht, wie viele Mädels ich gezählt habe, aber es waren ca. 12. Falls ihr also nach Paris reist, nehmt euch in Acht, bleibt nicht stehen, denn sie sind Minimum zu zweit unterwegs. Eine lenkt ab, die andere fährt die Langfinger aus. Die anderen Verkäufer z.B. Souvenirs sind hingegen sehr freundlich und wurden auch niemals penetrant. Auch mit dem Crepeverkäufer hatten wir ein nettes Gespräch, er erzählte uns sogar, dass er die Tage zuvor bei uns in Österreich war. Wir waren so ins Gespräch vertieft, dass er fast meinen Crepe schwarz werden ließ 😀 .

Generell sind die Menschen in Paris sehr freundlich- man liest ja ab und an mal, dass Franzosen grimmig sein sollten, was aber bei uns nicht der Fall war. Im Hotel, in Geschäften oder auch bei den Fashion Shows ist mir niemand begegnet, der unfreundlich gewesen wäre.

Hotel wechsle dich

Ach ja, die Geschichte mit dem Hotel hatte ich noch gar nicht erwähnt! Wir nächtigten im Hotel D’Orsay, welches südlich der Seine liegt. Normalerweise hätten wir ein anderes Hotel gehabt, nicht weit von der Location der Shows entfernt, aber dieses rief mich am Dienstag an, als ich gerade am Strand in Bibione lag. Es hat einen technischen Defekt gegeben und sie müssten somit alle Gäste verlegen. Ich habe dort am Strand für ca. 3 Stunden alle halbe Stunde mit der Managerin des Hotels telefoniert, die sich super kompetent um eine neue Bleibe für uns gekümmert hat. Teilweise schämte ich mich schon ein bisschen, weil ich dort ständig in Englisch redete und ich wurde auch schon ganz komisch angeschaut, aber im Endeffekt hat sich alles passend ergeben.

Als wir nach den Shows abends ins Hotel zurückkamen, hatte ich dann auch noch einen netten Brief von dieser Dame am Bett, mit den Kontaktdaten und einer coolen Schlafmaske, damit ich mich beim nächsten Parisaufenthalt melden kann. Besonders toll fand ich auch, dass aufgrund der Unannehmlichkeiten mit dem Hotelwechsel das Frühstück gratis war- ihr wisst vielleicht schon, das Frühstück meine liebste Mahlzeit des Tages ist 😉 .

Croissants, Baguette, Müsli- das Frühstücksbuffet glänzte durch seine einfach, aber sehr hochwertige Qualität. Die Butter war schick eingewickelt, die Marmelade in kleinen Gläschen abgefüllt und der Saft wurde täglich frisch gepresst. Bei jedem Kommen und Gehen wurde man mit “Madame” und “Monseur” angesprochen, was ich ehrlich gesagt gar nicht kenne bzw. war ich noch nie in einem so noblen Hotel.

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“Sei mein!”

Paris- die Stadt der Liebe. Da kann es passieren, dass man auch schon mal mitten auf der Straße angeflirtet wird- selbst wenn man mit seinem Freund durch die Straßen spaziert. Ein junger Herr kam uns lachend entgegen und sagte irgendetwas unverständliches und “sei mein” habe ich zu hören bekommen. Aber mei- gibt schlimmeres 😉 . Ich habe auch noch Lovoo auf meinem Handy, welches ebenfalls verrückt spielte und ich mit Icebreakern überschüttet wurde.

Besonders gut an Paris gefällt mir auch das abendliche “Z’sammkommen” an der Seine. Die Lokale an der Seine sind gestopft voll, es herrscht gute Stimmung. Hat mich ein bisschen an das Z’sammsitzen in Tamsweg erinnert, nur halt ein bisschen größer 😉

Die Tage in Paris waren einfach unglaublich schön und ich möchte unbedingt wieder zurückkommen. 4 Tage waren einfach zu kurz, um alles zu erkunden 🙂

Wart ihr schon einmal in Paris? Schreibt es mir gerne in die Kommentare 🙂

 

ENG

Advertisement- naming places

A few years ago I thought, how amazing it would be to travel to Paris. After I saw Amsterdam and traveled to Milano, the frech capital was also on my list. 4 years after my last flight to Milano in 2014 I got on the plane to Paris with a lot of anticipation.

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Hi Paris!

From 2nd- 5th of July: Salut, Paris! The reason of my trip was another milestone about being a blogger: I was invited to Paris Haute Couture Fashion Week! For me, a dream came true and I just can’t believe it yet- it’s so surreal. I’m so thankful, because I got about 8 invitations (!!!), which is unbelievable and not self-evident.

The location of the shows was the hotel La Maison des Champs Elysees. We were allowed to take our seats in the baroque room in the 2nd row. There wasn’t a strict sitting, you were just assigned to the row and could choose your seat.

The shows never started on time, always about 30 minutes later, so we haven’t had to be there early (we would’ve loved to know this fact, because we came 30 minutes before it should start and waited 1 hour until it actually started at the first day). More about the invitations, the themes of the shows and a few more things you get in another blog post 🙂  .

Tourist tour

The first 2 days we spent most of the time at the shows and the showroom, so we started at the 3rd day out tourist tour. From the Eiffel tower, to Champs Elysees, to the triumphal arc and relaxing in the Jardin des Tuileries (where I got sunburnt!). We went all routes by feet and made 21km way this day- all inclusive blisters on my feet, but it was worth it 😉 .

You have to be very careful about the traffic in Paris, I’m still hearing the honking of the cars 😀 . The streets were not that clean, a few times there has been dog poo. On the first evening we went to a restaurant, I ate lasagna, which was totally gross and the meal for 2 people (2 drinks and food) cost more than 40€. The next 2 days we went to McDonalds, which was also a bit more expensive than at home, but it tasted good.

ATTENTION!

On the streets of Paris you meet a lot of people, Crepe sellers, souvenir sellers and also cheaters. Ladies, who want to have a signature for I don’t know what, which are talking at the people and also run after them. At some point it was only annoying for me, when a woman wanted to talk to me, I made a grumpy face and gesture with my hand, that I don’t want this.

Around the Eiffel tower it was at its worst, I don’t know, but I actually counted 12 women. If you’re traveling to Paris, be careful, don’t stop, because they are always in twos. One distracts, the other steals. The other sellers, for example souvenirs, were friendly and have never been pushy. With the seller of Crepes we had a nice conversation, he told us, that he has been in Austria a few days before. We were so into talking, that he nearly burnt my Crepe 😀 .

I think the people in Paris are friendly- sometimes you read, that frech people are grimly, but no. In the hotel, in shops and also at the fashion shows- there wasn’t a single person, that was not friendly at all.

Hotel changes

Oh before I forget, you don’t know the story about the hotel. We stayed at the Hotel D’Orsay, which is in the south of the Seine. Actually we would’ve had another hotel, not that far away of the location of the shows, but they called me on Tuesday, when I was at the beach in Bibione. They had a technical fault and had to find new hotels for all guests. I spent about 3 hours every 30 minutes to talk to the manager of the hotel, she was very competently searching for a new stay for us. At one point I’ve been ashamed, because I talked in english the whole time and the people looked at me, like I’m an alien, but in the end everything was fine.

When we came back to the hotel after the shows, I had a lovely letter of this lady on my bed, with the contact details and a cool sleeping mask, so I can reach out to her at my next stay in Paris. I also really liked that the breakfast was included, because of the hotel change- maybe you know, how much I love breakfast and that it’s my favorite meal of the day 😉 .

Croissants, baguette and cereals- the breakfast buffet left no wishes and was pretty classy. The butter was in a fine package, the jam in little glasses and the juice was freshly squeezed everyday. When you came and left the hotel you were always named with “Madame” and “Monsieur”, which was actually a little bit weird for me, I’ve never been in a classy hotel like this.

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“Be mine!”

Paris- the city of love. May it happens, that someone’s flirting with you on the streets- even if you’re strolling with your boyfriend. A younger man crossed our way, laughed and said something, I didn’t understand and “be mine”. But hey- worse things happen 😉 . Lovoo (Dating app) is also still on my phone and played crazy, I received so many icebreakers.

What I also liked about Paris is a “coming together” beside the Seine. The restaurants beside the Seine were crammed and there was an amazing atmosphere. It reminded me a bit on the “Z’sammsitzen” in Tamsweg, just a bit bigger 😉 .

The days in Paris have been so wonderful and I want to come back asap. 4 days were too little to explore everything 🙂

Have you ever been to Paris? Tell me in the comments 🙂

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