Story | Der Manschettenknopf- Rien n’est éternel

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Eine fiktive Geschichte, die das Leben aber tagtäglich schreibt. Was passiert, wenn wir unseren ehemaligen Partnern begegnen? Menschen, mit denen wir über kurz oder lang unser Leben teilten. Die unsere Gedanken und unsere Gefühle kannten. Die wir verletzten, oder sie uns. Ignorieren wir sie? Sprechen wir mit ihnen? Verhalten wir uns so, als würden wir uns nicht kennen? In dieser Geschichte gibt es die Rolle der Beobachterin. Von Erinnerungen geprägt wird sie lernen, loszulassen. Sie wird lernen, dass Gottes Mühlen langsam, aber gerecht mahlen. Und, dass nichts für die Ewigkeit ist.

 

Rien n’est éternel- Nichts ist für die Ewigkeit

 

Wir sind hier. Ein Raum voller Menschen. Stilvoll geschmückt, kleine Häppchen zum Verzehr. Leute tanzen. Stehen an der Bar und trinken Wein. Sie lächeln fröhlich. Und wir sind mittendrin. Eine ausgelassene Stimmung. 

Ich weiß nicht, wie lange es her ist. Ich weiß nur, dass ich mich nicht erinnern kann, irgendwie auch nicht genau erinnern möchte. Okay, ertappt: ich kann mich erinnern, möchte aber nicht. Das ist die Wahrheit. Warum? Weil sie bei dir steht. Und ich an der anderen Ecke des Raumes an der weißen Wand verweile. Weil es trotz der vergangenen Zeit noch immer ein bisschen weh tut. Weil ihr so glücklich wirkt. Doch hier, hier bin ich sicher. Ich bin nicht der Mittelpunkt und habe doch den Überblick. Über alles und jeden. Leute, die kommen, Leute, die gehen.

Es ist, als wäre es gestern gewesen. Da war ich an deiner Seite. Wir tanzten. Standen an der Bar und tranken Wein. Wir lächelten fröhlich. Tja, so ändern sich die Zeiten. 

„Darf ich Ihnen noch ein Getränk anbieten?“ höre ich links von mir und werde aus der Erinnerung gerissen. Ich verneine dankend und mein Blick wandert die Theke entlang zurück zu dir.

Unsere Blicke treffen sich nur kurz, und doch lange genug, um inne zu halten. Ich sehe es und das hast du in diesem Moment gemerkt. Warum ich das weiß? Du spielst nervös an deinem Manschettenknopf. Das tust du immer, so gut kenne ich dich. Ich weiß, ich mache dich gerade nervös. Noch immer, nach all der Zeit, doch nicht so, wie man auf den ersten Blick denken mag. Du spielst nervös, versuchst aber, dich auf die Unterhaltung mit deinem Gesprächspartner zu konzentrieren und mich wieder auszublenden. 

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Ich nippe an meinem Malibu Orange, die Eiswürfel sind schon längst geschmolzen. Hatte mir geschworen, dieses Getränk nicht mehr allzu schnell zu konsumieren- du kennst die peinliche Geschichte dahinter. Wahrscheinlich hoffst du sogar, dass sie sich an diesem Abend wiederholt. Nur, damit ich schnellstmöglich verschwinde. Aber keine Sorge, ich sitze nur hier und beobachte den Raum. Ich bin keine Bedrohung. 

Ich nippe langsam meinem gespritzten Apfelsaft, heute besser nichts alkoholisches mehr. Während du noch immer nervös an deinem Manschettenknopf herumspielst. Ich weiß, du möchtest selbstbewusst sein, aber in diesen Momenten wirkt es gar nicht so. Eigentlich bemitleidenswert, denn du redest dir stets ein, jemand zu sein, der du gar nicht bist, nur um besser anzukommen. Du weißt, dass ich dich beobachte- sie hat mich auch entdeckt, traut sich aber nicht, meinen Blick zu erwidern. Ein Blick zu Boden. Ich sehe, sie schämt sich. Wir Frauen deuten Blicke so viel besser und schneller als Männer. Sie weiß, was ich vor 10 Minuten gesehen habe. 

Deine Begleitung ist wahnsinnig hübsch, sie lässt dich keinen Moment lang aus den Augen, himmelt dich an, verfolgt deine Blicke, wie du dich bewegst und was du sagst. So wie ich es einst tat. Streicht dir über den Arm und hakt sich ein- sie möchte mitteilen: er gehört mir. Ich freue mich sehr für dich- für sie nicht so, denn ich hoffe, ihr passiert nicht das gleiche wie mir. Doch wie wir alle wissen, bekommt man im Leben alles zurück, was man aussendet. Es wundert mich, dass sie nicht merkt, dass zwei weibliche Augenpaare aus der Ferne auf sie gerichtet sind. Ein Augenpaar davon ist meines. 

Du, immer auf der Suche nach Bestätigung. Meine Wohnung, mein Auto- ich, ich und nochmals ich. Selbstbezogen, irgendwann auch nervig, was mir aber mit der rosaroten Brille lange nicht klar war. Du liebst es, bewundert zu werden. Ok ich denke, ich muss kurz lachen… bloß nichts anmerken lassen. Und als ich dich damals sah, wie du ihr- sie, die jetzt neben dir steht- einen Kuss aufgedrückt hast- ja, da war natürlich alles klar. Der Anfang vom Ende, wenn ich die jetzige Situation analysiere, konnte nichts Besseres passieren.

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Es ist wichtig, mit der Vergangenheit positiv abzuschließen, sonst wird sie dich immer wieder verfolgen. Sie wird dich einnehmen, dir den Atem rauben und sich in deinen Gedanken breit machen. Dadurch, dass ich mir das immer wieder, auch schon vor dir klargemacht habe, war es für mich einfacher, als ich gehen musste. Und du, ja du, hast mich auch nicht aufgehalten, sondern mir noch die Tür zum Gehen geöffnet. Mein Abschied war dir egal.

Ich hoffte wirklich, du behandelst sie besser. So wie deine materiellen Schätze, zum Beispiel die Manschettenknöpfe, die du gerade trägst, immer hegst und pflegst wie einen Schatz. Wahrscheinlich poliert, so wie immer und feinsäuberlich in der Geschenkebox aufbewahrt- ich kann es mir bildlich vorstellen. 925 Sterling Silber, die Form eines Segelbootes. Die Manschettenknöpfe, an denen du schon den halben Abend lang herumspielst, sind jene, die ich dir geschenkt habe. Weil wir beide das Meer lieben. Ob sie das weiß? Und ob sie so wie du weiß, dass ich die dazu passende Silberkette und Ohrringe mit Segelbootmotiv besitze? Ich trug sie genau an jedem Abend, an jenem Ort, wo sie heute mit dir steht.

Dein verstohlener Blick wandert noch einmal zu mir, so als wüsstest du, was ich gerade gedacht habe. Ich lächele freundlich in eure Richtung, doch deine Miene bleibt versteinert, du steckst beide Arme in die Hosensäcke ein und wendest dich wieder dem Gespräch mit dem Herrn mit dem schütteren Haar zu. Sie steht neben euch, wie ein braves Hündchen, nur zur Dekoration- gemein, ich weiß, aber ich habe auch gemerkt, dass sie sich nicht einmal am Gespräch beteiligt hat. Sie ist so vertieft in dich, so verzaubert, dass sie mich gar nicht wahrgenommen hat. Nicht wahrnimmt, dass meines und ein weiteres Augenpaar auf euch gerichtet ist. 

Du weißt, ich möchte dich nicht zurück und ich weiß, du mich auch nicht. An diesem Abend aber habe ich gemerkt, dass du sie noch trägst. Meine Manschettenknöpfe. Und das ist für mich, nach allem was passierte, eine Genugtuung. Doch ich kann nicht gehen, ohne sie zu warnen. Trotz allem, was passiert war.

Ob sie weiß, was ich den Abend über beobachtet habe, während ich langsam an meinen Getränken nippte? Ob sie weiß, dass die brünette Dame im mintgrünen Satinkleid und den eisblauen Augen sie ebenfalls den ganzen Abend lang beobachtet? Ein missbilligender Blick, ein Blick, der verrät, dass sie siegessicher ist. Blicke von oben herab, gehässig. Champagner in der linken, das iPhone in der rechten Hand, lässig an den Stehtisch gelehnt. Beschäftigend wirken und doch den Überblick behalten. Den Überblick über dich. Nahe zu euch und doch in sicherer Entfernung. Diese Situation war jedoch nur bis zu dem Punkt gegeben, an dem sie realisierte, dass ich alles beobachtet hatte. Sie den Blick senkte, weil sie sich schämte.

Offensichtlich verbindet euch zwei ein Geheimnis. Eines, das besser nicht ans Licht kommt. Eines, in welches auch ich ab dem heutigen Tag eingeweiht bin. Blicke, die immer wieder, über den ganzen Abend hinweg, ausgetauscht wurden. Ihr die „zufällig“ gleichen Zeiten für Gänge aus dem Raum und zu was-weiß-ich-wohin genutzt habt, nur um euch kurz zu treffen. Ich befinde mich hier in der Ecke des Raumes, an der weißen Wand, perfekter Blick zur Tür. Du hast nicht an den barocken Spiegel im großen Vorraum gedacht, der sich gleich neben der stets offenen Tür befindet. Und von dem man von hier aus einen guten Blick über diesen Raum hat. Du hast nicht daran gedacht, dass man sieht, wie ihr euch küsst. Du hattest mehr Glück als Verstand, dass nur ich es sah. Und sie, deine Begleitung, merkt noch immer nichts. Oder sie möchte nichts merken. Es ist abstrus, ich fühle mich wie der Zuschauer einer dramatischen Liebesschnulze. Und doch bin ich mitten drin.

Die neue Frau an deiner Seite trug dazu bei, dass mir monatelang das Herz blutete. Ich mich wie in einer Hülle, schwebend über dem Boden befand, tagtäglich auf der Suche nach Halt, nach einem Anker. Sie hätte es nur verdient, genauso zu leiden wie ich. Dich und die Lady im mintgrünen Satinkleid zu erwischen, genauso, wie ich euch erwischt hatte. Ihr war es damals egal, genauso wie dir. Wenn ich eines nach dieser Geschichte heute Abend gelernt habe, dann, dass Blicke eine starke Waffe sind. Man muss nur wissen, wie man sie einsetzt. Und ich denke, der richtige Zeitpunkt ist da. Mein Blick wandert zu dir, du spielst erneut an deinem Manschettenknopf.

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Unsere Blicke treffen sich nur kurz und doch lange genug, um inne zu halten. Ich sah es und das hast du in diesem Moment gemerkt. Warum ich das weiß? Du siehst mit erstarrten Augen in meine Richtung, weil sie dir zuvor mit ihren Blicken deutete, dass ich eingeweiht bin. Du weißt, ich habe dich in diesem Moment ein zweites Mal ertappt. Welch Ironie des Schicksals! Und durch deine Erschrockenheit nimmt auch endlich deine schöne Begleitung meine Anwesenheit wahr. Du hast aufgehört, an deinem Manschettenknopf herumzuspielen.

Ich hätte die Einladung für heute Abend guten Gewissens ausschlagen können. Mir einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher machen können oder einfach ein gutes Buch lesen. Ich habe es aber nicht, weil ich neugierig war. Besonders wir Frauen sind immer neugierig auf den Ex und die Neue. Das durfte ich auf keinen Fall verpassen. Welches Kleid würde sie tragen? Welche Frisur, welchen Schmuck? Wie siehst du aus? Wie wirkt unser Aufeinandertreffen? Würden wir sprechen? Aber dass mich das heute Abend erwartet, hätte ich nie im Leben für möglich gehalten. Eine Soap, wie sie im Buche steht. Der Typ, die betrogene Ex, die Neue/Betrogene und die neue Affäre. Wirr. Komplett wirr. Traurig.

Es ist Zeit für mich, nach Hause zu gehen. Als ich aufstehe, sind 3 Augenpaare auf mich gerichtet, zwei davon schuldbewusst. Ein letztes Mal für heute Abend sehe ich dich an, sehe ich sie an. Und ich sehe die Frau im mintgrünen Satinkleid an. Zum ersten Mal an diesem Abend erwidert ihr alle meine Blicke gleichzeitig, seht euch gegenseitig an, seht mich an. Dieser Zustand ist nicht schwer, denn es sind nicht mehr viele Leute im Raum. Und wie schon zuvor lächle ich. Mitfühlend für deine Begleitung, deren Gesichtsfarbe sich inzwischen kreidebleich gefärbt hat. Ich trete an dich und deine Begleitung heran und sage: „Bitte gib mir doch bei Gelegenheit meine Manschettenknöpfe zurück, schönen Abend noch“. Mit diesen Worten und einem Lächeln trete ich aus der Raum, schnurstracks zur Tür in die kalte Nacht. Denn eigentlich brauche ich die Manschettenknöpfe nicht zurück, ich brauchte ein Ende. Und eine letzte Genugtuung. Und dann fällt mir das französische Sprichwort wieder ein: Rien n’est éternel, cherie.

 

Rien n‘est éternel – Nichts ist für die Ewigkeit. 

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ENG

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A fictional story, that life writes every day. What happens when we meet our former partners? People with whom we sooner or later shared our lives. Who knew our thoughts and our feelings. Which we hurt, or they us. Do we ignore them? Are we talking to them? Do we behave as if we did not know each other? In this story, there is the role of the observer. Shaped by memories, she will learn to let go.

 

Rien n’est éternel- Nothing lasts forever

 

We are here. A room full of people. Stylishly decorated, small appetizers for consumption. People dance. Standing at the bar and drinking wine. They are smiling happily. And we are in the middle of it. An exuberant mood.

I don’t know how long ago. All I know is that I can not remember, somehow I do not want to remember exactly. Okay, caught: I can remember, but I do not want to. That’s the truth. Why? Because she is with you. And I linger on the white wall in the other corner of the room. Because it still hurts a bit despite the past time. Because you are so happy. But here, I’m save. I am not the center and yet I have the overview. About everything and everyone. People come, people go.

It’s like yesterday. There I was at your side. We danced. Stood at the bar and were drinking wine. We smiled happily. Well, that’s how the times change.

„May I offer you another drink?“ I hear to my left and am torn from memory. I bow down and my gaze wanders back along the bar counter to you.

Our eyes meet only briefly, and yet long enough to pause. I see it and you noticed that at that moment. Why do I know that? You play nervously on your cufflink. You always do that, that’s how well I know you. I know, I’m just making you nervous. Still, after all this time, but not as you might think at first glance. You’re playing nervous, but you try to focus on talking to your conversation partner and hiding me again.

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I am sipping my malibu orange, the ice cubes melted a long time ago. I swore I did not consume this drink too fast – you know the embarrassing story behind it. You may even hope that it will repeat itself this evening. Only, that I disappear as soon as possible. But don’t worry, I’m just sitting here watching the room. I am not a threat.

I am slowly sipping my splashed apple juice, today it is better not to drink anything alcoholic anymore. While you’re still nervously playing with your cufflink. I know you want to be self-confident, but at those moments it does not look that way. Really pitiful, because you always want to be someone you are not, just that people like you. You know that I’m watching you – she spotted me too, but does not dare return my gaze. A look to the ground. I see, she is ashamed. Women are so much better in reading looks. She knows, what I saw 10 minutes before.

Your accompaniment is terribly pretty, she will not let you out of her sight for a moment, she’ll stare at you, watch your looks, how you move and what you say. As I once did. Slip over your arm and get hooked-she wants to tell everyone: he’s mine. I’m very happy for you – not for her like that, because I hope you don’t dump her the same as me. But as we know all, in life you get back everything you send out. I’m surprised she does not realize that two pairs of female eyes are aimed at her from a distance. One pair of eyes is mine.

You, always looking for confirmation. My apartment, my car- me, me and myself again. Self-centered, sometime annoying, which was not clear to me with the pink glasses for a long time. You love to be admired. Ok, I think I have to laugh … just do not show it. And when I saw you at that time, how you kissed her – she, who is standing next to you – yes, of course everything was clear. The beginning of the end, when I analyze the current situation, nothing better could happen.

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It is important to finish well with the past, otherwise she will persecute you again and again. It will take you, take your breath away and make you wonder. The fact that I made this clear again and again, even before I met you, it was easier for me when I had to go. And you, yes you, did not stop me, but opened the door for me to walk. You didn’t care about my goodbye.

I really hope you treat her better. Just as your material treasures, such as the cufflinks you are wearing, always cherish and nurture like treasure. Probably polished, as always and neatly stored in the gift box – I can imagine it figuratively. 925 sterling silver, the shape of a sailboat. The cufflinks you’ve been playing around for half the evening are the ones I gave you. Because we both love the sea. If she knows that? And if she knows as well as you that I have the matching silver necklace and earrings with sailboat motif? I wore them this night, in the same place where she is with you today.

Your stealthy gaze wanders back to me as if you knew what I just thought. I smile kindly in your direction, but your face remains petrified, you put both arms in the trouser pockets and turn back to the conversation with the gentleman with the thinning hair. She stands next to you, like a good doggie, just for decoration- it’s mean, I know, but I also noticed that she did not even take part in the conversation. She is so engrossed in you, so enchanted, that she did not notice me at all. Not realizing that mine and another pair of eyes are on both of you.

You know, I do not want you back and I do not know you either. That evening, however, I realized that you were still wearing it. My cufflinks. And that is a satisfaction for me, after all that happened. But I can not go without warning her. Despite everything that had happened.

If she knows what I’ve been watching the evening while I was sipping my drinks? Does she know that the brunette lady in the mint green satin dress and the ice-blue eyes is watching her all night? A disapproving look, a look that reveals that she is confident in victory. Look down from above, spiteful. Champagne in the left, the iPhone in the right hand, casually leaning against the bar table. Acting and yet keeping track. The overview of you. Close to you and yet at a safe distance. However, this situation was only to the point where she realized that I had been watching everything. She lowered her eyes because she was ashamed.

Obviously, two of you are keeping a secret. One that does not come to light. One in which I am also dedicated from today. Glances that have been exchanged over and over, throughout the evening. You have used the „coincidental“ same times for corridors out of the room and whatsoever-where, just to meet you briefly. I am here in the corner of the room, on the white wall, perfect view to the door. You did not think of the baroque mirror in the large vestibule, which is right next to the always opened door. And from which you have a good view of this room from here. You didn’t think about, when you kissed her. You had more luck than brain, only I saw it. And she, your companion, still does not notice anything. Or she does not want to notice anything. It is abstruse, I feel like the viewer of a dramatic love affair. And yet I am in the middle of it.

The new woman by your side helped make my heart bleed for months. I felt like I was in a hull, floating above the ground, looking for an anchor every day. She deserves to suffer as much as I did. To catch you and the lady in satin dress, just as I had caught you both. She did not care then, neither did you. If I’ve learned one thing after this story tonight, then looks are a strong weapon. You just have to know how to use them. And I think the right time is here. My gaze wanders to you, you play with your cufflink- again.

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Our eyes meet only briefly, but long enough to pause. I saw it and you noticed that at that moment. Why do I know that? You look with frozen eyes in my direction, because she indicated to you before with their eyes, that I am initiated. You know, I caught you a second time at this moment. What irony of fate! And by your frightfulness, finally, your beautiful companion perceives my presence. You stopped playing around on your cufflink.

I could have turned down the invitation for a good conscience tonight. Let me have a cozy evening in front of the TV or just read a good book. I do not have it because I was curious. Especially we women are always curious about the ex and the new. I could not miss that. Which dress would she wear? What hairstyle, what jewelry? How do you look? How does our encounter work? Would we speak? But for me to expect this evening, I would never have thought possible in life. A soap, as it is in the book. The ex, the betrayed ex, the new / betrayed and the new affair. Weird. Completely confused. Sad.

It’s time for me to go home. When I get up, 3 pairs of eyes are directed at me. One last time for tonight I look at you, I look at her. And I look at the woman in the mint green satin dress. For the first time this evening you all return my eyes at the same time, look at each other, look at me. And like before, I’m smiling. Compassionate for your companion, whose complexion has turned chalky. She knows … no, she knew it all the time. I approach you and your companion and say: „Please give me my cufflinks on occasion, have a nice nice evening“. With these words and a smile, I step out of the room, straight to the door into the cold night. Because actually I do not need the cufflinks, I needed an end. And one last satisfaction. And then I remember the french saying: Rien n’est éternel, cherie.

Rien n’est éternel – Nothing lasts forever

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