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Irgendwie, Ende.

Irgendwie, Ende.

Irgendwie wurde es plötzlich still.

Irgendwie haben wir keine Worte mehr gewechselt.

Irgendwie hast du dich von mir entfernt.

Irgendwie habe ich mich von dir entfernt.

Irgendwie ging unser gemeinsamer Weg hier zu Ende.

Irgendwie, Ende.

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Wir alle kennen es und haben es schon einmal erlebt. Zwischenmenschliche Beziehungen gehen zu Ende. Es muss nicht einmal im Streit auseinander gehen. Man hat sich einfach nichts mehr zu sagen. Verfolgt vielleicht andere Ziele, die Interessen sind nicht mehr die Gleichen. Gründe gibt es viele. Denn Menschen verändert sich stetig.

Man lebt sich einfach auseinander. Manchmal ist es schwer, das zu begreifen, wenn man sich sehr nahe stand. Ob es nun der Partner ist, mit dem man viele Jahre Hand in Hand gegangen ist, oder ein/e Freund/in und die Freundschaft, von der man glaubte, dass sie ewig hält. In jedem Fall lässt es einen ungläubig und auch schmerzhaft zurück.

Auch ich habe vereinzelt Leute in mein Leben gelassen, die nur für einen bestimmten Zeitraum geblieben sind und wo nach einer bestimmten Zeit jeder wieder seinen eigenen Weg ging. Ich glaube schon, dass es irgendwie bestimmt ist, wer in dein Leben tritt. Jeder Mensch ist eine „Lektion“, ob positiv oder negativ.

Oft möchte man darum kämpfen, man will hinterfragen, was sich verändert hat, wie es sich verändert hat. Und warum es sich verändert hat. Jede Person reagiert unterschiedlich. Die Einen möchten sich erklären, was nicht einfach ist, wo man nach den richtigen Worten sucht, sie aber einfach nicht findet. Die Anderen Hüllen sich in Schweigen, vielleicht, weil es zu schmerzhaft ist. Doch wie sollte man die Situation ändern, wenn man nicht weiß, wie? Die Antwort ist, gar nicht. Die Situation ist nicht zu ändern, du befindest dich bereits im Abwärtsstrudel. Du stehst der Situation hilflos gegenüber.

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Freundschaften oder auch Beziehungen sind wie ein gespanntes Gummiband- lässt einer los, schnäuzt es dem Anderen mit voller Wucht ins Gesicht.

 

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Irgendwie gehen Wege zu Ende, das sollte man akzeptieren. Wenn Einer nicht mehr die Kraft hat, weiter festzuhalten, ist das natürlich nicht so einfach zu verstehen.

In vielen Fällen ist es schade, da nie ein richtiger Cut gemacht wurde. Es wurde kein direktes Wort gesprochen, auf dem langsamen, schleichenden Prozess. Ich wollte kämpfen, ergründen, wissen. Es brachte nichts. Es endete irgendwann still und leise, von heute auf morgen. Irgendwie merkt man es. Irgendwie fühlt man es, dass sich etwas geändert hat. Irgendwie passiert es. Weil der langsame Abschied nicht so weh tut, wie der Abrupte.

Ich möchte die Zeit mit den Menschen, die in mein Leben ein- und wieder austraten, nicht missen. Natürlich waren die Erfahrungen auch teilweise negativ, aber ich denke gerne und vor allem vorwiegend an die Positiven zurück. An lustige Tage mit vielen Lachern, verrückten Geschichten und gemeinsamen Unternehmungen. Sie sind zwar vorbei, doch ich denke immer noch gerne zurück. Auch wenn man sich irgendwie auseinander gelebt hat, die tollen Erinnerungen bestehen.

Das ist, was bleibt.

 

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4 Comments

  • 4 Jahren ago

    Total schöner blogpost ( hat mich nur leider ein bisschen am falschen Fuß erwischt… 😉 – darf aber sein ist gut so wenn ma merkt dass ma fühlt und keinen Stein an Herzens stelle hat 🙈😊)
    Mach / Schreib weiter so u
    Alles liebe
    Ulrike
    http://www.ullismulticoloredlittleworld.com

    • jessicahaas73
      4 Jahren ago

      Ich danke dir Ulrike! Da gebe ich dir recht- man sollte „fühlen“ (dürfen), um zu verarbeiten <3 Liebe Grüße 🙂

  • 4 Jahren ago

    Ich hatte beide Erfahrungen schon: Menschen gehen lassen mit einem klaren Cut- direkte Worte und teils Tränen. Und auch das schleichende, leise auseinanderdriften. Beides ist schwer. Aber mir ist es tatsächlich lieber, sich nochmal auszusprechen. Es ist oft wichtig und richtig Menschen gehen zu lassen und auch Platz für neue Menschen zu schaffen.

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

    • jessicahaas73
      4 Jahren ago

      Das stimmt! Manchmal muss man jemanden gehen lassen, damit jemand Neues kommen kann. Liebe Grüße 🙂

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