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Der nächste Schritt: Gewerbeanmeldung fürs Bloggen- Teil 1: Die WKO

Der nächste Schritt: Gewerbeanmeldung fürs Bloggen- Teil 1: Die WKO

Der nächste Schritt: Gewerbeanmeldung fürs Bloggen- Teil 1: Die WKO

Hey all my english speaking friends! This post is only written in german, because in every country there are other different ways for the business registration! I only know the way it is here in austria, so don’t be mad at me, soon you’ll get a new post where everything is like it was before 🙂 Have a nice day and don’t forget to enjoy the dolce vita 🙂 And you can check out the last posts, Out Of The Woods? and I’m Not One Of Those Crazy Girls (maybe)! 🙂 .

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Hallo zusammen! Da mein letzter Beitrag in der Kategorie Bloggertipps (es ging um die Kommunikation mit Firmen, hier 🙂 ) wahnsinnig gut angekommen ist, habe ich mich entschlossen, wieder ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern 😀 . In diesem Beitrag geht es wieder um ein paar Insidertipps fürs Bloggen! (zumindest habe ich noch keinen Beitrag gesehen, wo jemand darüber schrieb 🙂 ) . Dieses Mal kommen wir zum Thema Gewerbeanmeldung. Falls man mit dem Bloggen mal Geld verdienen möchte, kommt man um die Gewerbeanmeldung nicht herum.

Was ist ein Gewerbe für den Blog?
Falls man vorhat, mit dem Bloggen Geld zu verdienen, braucht man ein Gewerbe. Ein Gewerbe wird selbstständig durchgeführt, regelmäßig durchgeführt und zielt auf einen Gewinn ab.

Tanja von Tanjas Bunte Welt hat mir hierzu noch toll erklärt:

Gewerbe musst du bei einer Gewinnbeabsichtigung anmelden und als Kleinunternehmer hast die Freigrenze von jährlich 4800€. Ohne Gewerbe, also wenn du keine Geldeinnahmen hast oder willst, gilt für die Steuer die 730€ . Es fällt unter Liebelei, was jedoch auch ein Gewerbe sein kann, wenn jährliche Verluste eingefahren werden zu den Einnahmen

Der Umsatz pro Jahr darf als Kleinunternehmer auch 30.000€ nicht übersteigen! 

Die ersten Schritte:

Besuch der Wirtschaftskammer:
Der erste Weg zur Information war das Internet und dieses führte mich daraufhin zu der WKO. Ich schaute ganz spontan vorbei und hatte auch gleich ein Beratungsgespräch (ob das in größeren Städten auch so spontan funktioniert, kann ich euch leider nicht sagen, aber man kann sich ja immer einen kostenlosen (!) Termin ausmachen 🙂 ) .

Inhalt des Beratungsgespräches:
Was ich von vielen schon gehört/ gelesen habe ist bei mir auch eingetreten: man wird ungläubig angeschaut, wenn man sagt dass man bloggt. Man muss das ausführlich erklären, sonst können einen die Herrschaften nicht ganz zuordnen. Ich habe es so erklärt, dass ich regelmäßig journalistische Tätigkeiten mache, und dabei auch mal bezahlte Links oder Werbung in meine Website einbaue 😀 .

Noch ein Tipp: am Besten schreibt ihr euch Fragen auf, die euch für das Gespräch so eingefallen sind! Bei mir sind spontan auch ein paar durchgesickert ;D

Als Nächstes war es dann auch schon soweit: ich durfte gleich vor Ort mein Gewerbe anmelden. Das funktioniert allerdings nur bei einem freien Gewerbe bzw. Kleinstgewerbe. Dazu braucht ihr einfach alle persönlichen Daten angeben (auch eure vierstellige Versicherungsnummer auf der e-card/Versicherungskarte nicht vergessen!). Nehmt vorsichtshalber immer Führerschein, Personalausweis oder Reisepass mit, ich brauchte ihn zwar nicht, aber man weiß ja nie! 🙂

NeuFöG? Was ist das?
Das NeuFöG (Neugründungsförderungsgesetz) kommt zum Einsatz, wenn ihr bisher noch nie etwas mit einem Gewerbe zu tun hattet- sprich- zum ersten Mal eines anmeldet. Das ist vor allem für die Neugründer unter uns super, denn dieses Formular befreit euch von den Gebühren, die sonst bei der Bezirkshauptmannschaft für die Gewerbeanmeldung anfallen. Das Formular wird dann von der WKO zur BH mit den restlichen Formularen übermittelt.

Unterschriften:
Natürlich sind auch ein paar Sachen zu unterschreiben, wie auch z.B. dass ihr noch nie straffällig geworden seid 😀

Bloggen nebenberuflich:
Viele von euch wissen, dass ich hauptberuflich als Krankenschwester arbeite. So ist das Bloggen eigentlich nur mein „Nebenberuf“.
Wichtig dabei ist:

  • Meldepflicht beim Dienstgeber: schaut unbedingt in euren Arbeitsvertrag! Da bin ich auch ins Fettnäpfchen getreten: auf den ersten Blick stand da nichts von Meldepflicht. Dann kam ich zu dem Punkt wo steht, dass der Dienstvertrag nach einem bestimmten Gesetz gültig ist. Ich habe im Internet gesucht und Gott sei dank auch Antworten gefunden, da stand, dass eine Nebentätigkeit unverzüglich zu melden ist! Dies habe ich dann auch sofort erst einmal telefonisch erledigt.
  • Versicherung: da man ja bei seinem Hauptarbeitgeber versichert ist, kann man sich für Kranken- und Pensionsversicherung befreien lassen. Einzig die Unfallversicherung ist immer zu zahlen (ca. 9€ im Monat). Bei der WKO bekommt ihr dann auch ein Formular für die Befreiung. GANZ WICHTIG: schickt das Formular dass ihr bei der WKO bekommen habt, nicht los, bevor nicht der Brief von der SVA bei euch ankommt! Sonst wissen die Leute dort nicht, wohin sie es zuordnen sollen! Ich werde euch das aber in einem nächsten Beitrag noch genauer aufzeigen
  • Mir wurde auch erklärt, dass die e-card (Versicherungskarte) Störungen aufweisen kann, bis es mit der SVA geklärt ist!

 

Mitteilung an den Arbeitgeber: 

Hier zeige ich euch, wie ich die Mitteilung an meinen Arbeitgeber gestaltet habe. Am Besten redet ihr vorher immer mit eurem Vorgesetzten, was für die Meldung notwendig ist! Das ist von Arbeitgeber zu Arbeitgeber unterschiedlich! Ich habe zuerst angerufen und es wurde dann ein Ausdruck verlangt, wo ich ein bisschen die Tätigkeit des Bloggens beschreibe. Des Weiteren habe ich noch meine Adresse, Hinweis auf die Gewerbeanmeldung und Datum sowie meine Unterschrift vermerkt.

mitteilungpdf

Ein Hilfreicher Link der WKO: Leitfaden für Gründerinnen und Gründer

 

Die Bearbeitung bei der Bezirkshauptmannschaft bzw. dem zuständigen Magistrat beträgt dann ein paar Tage. Sobald dies geschehen ist, bekommt ihr ein Dokument, das „GISA“. Auf dem Auszug des GewerbeInformationsSystemsAustria steht eure GISA-Nummer, genaue Bezeichnung des Gewerbes und die Anschrift.

 

GANZ WICHTIG: Legt von den Dokumenten (Alle!), die ihr bei der Wirtschaftskammer und der BH bekommen habt, einen Ordner an. Das alles braucht ihr dann noch beim Finanzamt.

 

Die nächsten Schritte:

  • SVA- Die Sache mit der Versicherung genauer erklärt
  • Der Weg zum Finanzamt

Das Alles lest ihr in den nächsten, hoffentlich bald kommenden Beiträgen 🙂

Wie ist es euch so mit der Wirtschaftskammer und BH bzw. Magistrat ergangen? Schreibt es in die Kommentare 🙂

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5 Comments

  • […] Cooperations And Inquiries- Das Ding Mit Kooperationen und Anfragen . But also the other tips Der nächste Schritt: Gewerbeanmeldung fürs Bloggen- Teil 1: Die WKO has found a lot of […]

  • […] von der SVA: Im ersten Teil Der nächste Schritt: Gewerbeanmeldung fürs Bloggen- Teil 1: Die WKO habe ich euch schon ein paar Sachen diesbezüglich erläutert. Ca. 1 Woche nach dem Besuch bei der […]

  • 5 Jahren ago

    Hallo Jessi
    Ein wirlich cooler Beitrag den ich in der Form auch noch nirgends gefunden hab! Hab ich das richtig verstanden, dass man unter 730€ an Einnahmen noch kein Gewerbe anmelden muss?

    Alles Liebe Vanessa von http://www.dancing-on-clouds.at

    • 5 Jahren ago

      Hallo Vanessa! Vielen Dank für dein tolles Feedback. Es ist so, dass man, sobald Gewinnabsichtigung dahinter steht, das Gewerbe anmelden muss. Mir wurde aber auch bei der Bezirkshauptmnnschaft erklärt, dass man bis 730€ kein Gewerbe braucht. Ich denke, falls du jetzt auch Geld mit deinem Blog verdienst, ist es sicher nicht schlecht eines anzumelden. Als Kleinunternehmer bleibst du noch steuerfrei. Dann brauchst du nur die Unfallversicherung und Mitgliedsbeitrag der WKO zahlen 🙂 Am Besten du gehst zu der WKO und lässt dich beraten, das hab ich auch gemacht und die helfen dir super weiter 🙂 liebe Grüße

  • […] Der nächste Schritt: Gewerbeanmeldung fürs Bloggen- Teil 1: Die WKO […]

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