Slow Blogging- Langsames Bloggen, Mehr Inspiration

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Herzlich Willkommen zu einem neuen Beitrag! Ich habe mir mal ein paar Gedanken zu verschiedenen Themen gemacht. Darunter fällt auch die Schnelllebigkeit als Blogger und die Erkenntnis, warum Slow-blogging oft der bessere Weg ist. Aber lest selbst:

Immer schneller, immer weiter, immer höher. Das sind wir, heutzutage. Immer mehr, immer besser, immer da. Muss man vielleicht als Blogger auch irgendwie sein. Wenn man „Erfolg“ (wie auch immer jeder diesen Begriff definieren mag) haben möchte, muss man bald 24 Stunden online sein. Mann muss sich in sämtlichen sozialen Netzwerken aufhalten und es wäre gut, in jedem noch mal schnell was zu posten.

In Pinterest ein Foto, in Facebook der letzte Beitrag, ein Tweet zu einem Thema mit einem (natürlich!) relevanten Hashtag, ein Snap mal schnell dazwischen und bloß das Instagramfoto um eine genaue Uhrzeit nicht vergessen. Für das alleine bräuchte man schon bald einen eigenen Terminplaner.

Aus einem Schnell können dann schon mal mehrere Stunden werden. Die Zahlen steigen und fallen. Das kann manchmal schon dazu führen, dass man genug davon hat und sich mal eine Pause gönnt. Wie viel Pause ist „erlaubt“? Kann man sich überhaupt eine leisten, um nicht „weg vom Fenster“ zu sein?

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Die kleineren Blogger müssen sich heutzutage sehr anstrengen, überhaupt wahrgenommen zu werden. Es gibt Algorithmen, wo die ganzen großen Blogger angezeigt werden und die „kleinen Fische“ gehen unter. In Facebook zum Beispiel, sehe ich nur mehr fallende Zahlen. Auch andere Blogger berichten davon. Tja, heutzutage muss man für alles bezahlen. Wenn du zu viel Reichweite hast, löscht Facebook den Beitrag. So einfach ist das. Folge: du musst bezahlen, damit die Reichweite gepusht wird. Krank.

Vor einiger Zeit kam mir der Begriff „Slow Blogging“ unter. Langsames bloggen. Wir sollten uns den Wind aus den Segeln nehmen. Auch ich musste mich schon ein paar Mal ausbremsen, um in der sozialen Welt nicht vollständig unterzutauchen. Zum langsamen bloggen zählt auch, dann zu bloggen, wenn man einfach Lust darauf hat! Sich nicht strikt an einen Redaktionsplan zu halten (hab ich versucht, funktioniert aber bei mir nicht so richtig), zu schreiben, wenn die Gedanken ganz von selbst kommen. Nicht wenn man muss.

Stoppe:
  • Jeden Tag einen Artikel veröffentlichen. Oder zwei, drei. Damit verschreckt man die Leser
  • Jede Minute bei den sozialen Netzwerken zu verbringen
  • Den „Ich muss“ Gedanken. Das führt zu Blockaden

Manchmal liege ich so da und denke mir: WTF?! Wem jagt man da eigentlich hinterher? Followern? Möglichen Kooperationspartnern? Großen Bloggern, weil es deren Job ist?

Tipps:
  • Lies ein gutes Buch. Ich bin derzeit ganz verrückt nach den Romanen von Charlotte Link (Krimis 😀 ). Da kommt man nicht so schnell weg 😀
  • Sitze und tu nichts. Ziemlich schwer 😀
  • Koche und backe. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, perfekt, um Kekse zu backen 🙂
  • Beiträge und Mails nur unter der Woche schreiben und beantworten. Das Wochenende gehört Familie und Freunden 🙂 Dieser Punkt ist allerdings nur für Blogger, die unter der Woche Arbeiten/Schule/Studium besuchen. Ich als Schichtarbeiterin teile mir dann immer 2 andere Wochentage ein, die frei von übermäßigem Blogzeug sind.
  • Guter und ausgewogener Schlaf sind das A und O

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich es schon in einem anderen Beitrag erwähnt. Die besten Ideen für den Blog habe ich meistens beim Schlafen oder Musik hören. Für mich ist ein langer Schlaf extrem wichtig, nur so kann man sich konzentrieren und ist fit für den Tag. In Kooperation mit Dormando durfte ich mir eine Bettwäsche aussuchen und diese in der Farbe Taupe ist es geworden. Eine Soft-Seersucker Bettwäsche, welche mir sehr willkommen ist. Ich hasse es nämlich, in Seidenbettwäsche zu schlafen 😀 . In Seidenbettwäsche finde ich keinen ruhigen Schlaf, nur in Baumwollbettwäsche. Das war schon immer so und wird wohl immer so sein 🙂 . Einbildung oder Prägung der Kindheit? Wird man wohl nie ganz erfahren 😀

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Da liege ich nun im Bett und frage mich, was wohl wäre, wenn sich viele Blogger dem Trend zu „Slow-blogging“ anschließen. Da kommt wahrscheinlich nur Gutes dabei raus, Ideen werden nur so sprudeln und vor allem geht die Freude am Bloggen nicht verloren! Denn: wer auf der Überholspur lebt, braucht seine Ruhephasen!

Chiara Ferragni sagte in einem Interview mal: man sollte etwas machen, was zuvor noch niemand anderes gemacht hat. Vielleicht zählt auch das Slow-blogging dazu.

Was denkt ihr über das langsame Bloggen? Gefällt euch die Bettwäsche? Schreibt es mir in die Kommentare 🙂

x <3

Welcome to a new post! I just thought about different themes. About the fast life as a blogger and the knowledge, why slow-blogging the better way is. But, read it for yourself:

Always faster, always further and always higher. That’s us, these days. Always more, always better, always there. You maybe need this as a blogger. If you want „success“ (how everyone wants to define this word), you have to be online 24 hours a day. You have to be in every single social media and it would be nice to post something.

A picture in Pinterest, the last post in Facebook, a tweet about a theme with a (relevant!) hashtag, a snap between and don’t forget to post an Instagram picture at a special time. For only this you actually need a scheduler.

From the fast it can goes to many hours. The numbers rise and fall. Sometimes then you have enough of it and make a pause. But how much pause is „allowed“? Can you already make it, not to be a goner?

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The small bloggers need force to be seen these days. There are algorithms, where the big bloggers are always seen and the small fish go under. For example in Facebook, I only see fallen statistics. Other bloggers are talking about too. Well, these days, you have to pay for everything. If you have too much reach, Facebook deletes your post. That’s the way it is. Aftereffect: you have to pay that the reach is pushed. Sick.

A few time ago I heart of the „slow-blogging“ for the first time. We should take the wind out of the sails. Me too, it’s not the first time that I had to stop myself. Slow blogging is the blogging, when we like to! Not to follow a strict editorial board (at least I tried, but that’s nothing for me), to write, when you get ideas. Not when you have to have ideas.

Stop:
  • Releasing a post every day. Or two, or three posts. The readers will be frightened
  • Spend every single second in the social media
  • The „I have to“ thought. Aftereffect is a blockade

Sometimes I’m just lying there and think: WFT?! Whom are you hunting after? Followers? Future cooperation partners? The big bloggers, because it’s their job?

Tips:
  • Read a good book. These days I’m totally into books of Charlotte Link (Crimes :D) . You won’t go away, I promise 😀
  • Just sitting there and do nothing. Pretty hard 😀
  • Cooking and baking. Soon, it’s christmas time, you can try to make christmas cookies 🙂
  • Posts and mails only writing before weekend. The weekends are here for family and friends 🙂 But that’s only possible for people who work from monday to friday/students. I (as a shift worker) take 2 other days of the week, where I make less to nothing for the blog.
  • Good and balanced sleep is very important

If I remember right, I told you about in another post. The best ideas for blogging I have when I sleep or I’m listening to music. A long sleep is very important for me, it’s the only way to be concentrated and fit for the day. In cooperation with Dormando I was allowed to choose a bed linen and that’s the one in the color taupe. A soft-seersucker bed linen, and I’m pretty happy about. I actually hate it, to sleep in bed lines made of silk. I can’t find a sleep in silk bed lines, I can only sleep in bed lines of cotton. That’s the way it always was and will be 🙂 . If it’s imagination or embossing of my childhood, we will never actually know 😀 .

 

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Now I’m lying in the bed, ask myself, what would be, if many bloggers follow the trend to „slow-blogging“. There will be only good, the ideas will come through and the joy of blogging won’t be missing! Because: who’s living on fast track, needs his resting phases!

Chiara Ferragni said once in an interview: you should make something, no one did before. Maybe slow- blogging is a part of this.

What do you think about slow blogging? Do you like my new bed line? Tell me in the comments 🙂

In freundlicher Zusammenarbeit mit Dormando!/ In friendly cooperation with Dormando!

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8 Kommentare

  1. 20. November 2016 / 13:42

    Hi =)
    Sehr interessanter Post! Ich glaube, jeder muss das richtige Gleichgewicht für sich selbst finden 😉
    Aber manchmal einfach nichts zu tun oder ein Buch zu lesen, ist sicher ein guter Anfang…
    Liebe Grüße
    Susi

    • jessicahaas73
      20. November 2016 / 14:10

      Hallo Susi! Vielen Dank, da hast du recht, jeder sollte das tun, was am Besten für ihn ist. Liebe Grüße 🙂

  2. 20. November 2016 / 13:49

    Ein echt interessanter Blogpost! Ich finde die Idee des slow bloggings wirklich gut. Man sollte dann bloggen oder einen Post schreiben und vorbereiten, wenn es einem gerade passt. Natürlich ist das nicht immer so einfach, vor allem für diejenigen, die das Bloggen als Beruf ausüben. Aber ich finde, man merkt das auch immer ein wenig wenn sich jemand wirklich bemüht und Lust hatte diesen gewissen Post zu schreiben oder nicht.
    Ein guter Denkansatz ist es auf jeden Fall!
    Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende,
    Betti.

    (http://bezibella.com)

    • jessicahaas73
      20. November 2016 / 14:13

      Hi Betti 🙂 stimmt, wenn man hauptberuflich bloggt, ist das sicher um einiges „schwerwiegender“ wenn man einen Tag nichts veröffentlicht. Ja genau, das merkt man schon nach ein paar Sätzen ob sich jemand länger damit beschäftigt hat 😀 Liebe Grüße, dir auch noch einen schönen Sonntag und guten Start in die neue Woche 🙂

  3. 20. November 2016 / 22:00

    I have actually written a similar post (well, yes and no because it’s more about FOMO – fear of missing out – and the importance of „switching off“)! Great minds think alike 🙂
    I do support the idea of staying motivated and on top of what you CAN do, however, some people do take it far and „transform“ it into a 24/7 job. I love blogging with my whole heart but I would NEVER be able to produce a post every single day lol. It’s physically impossible. I am a big perfectionist and one post usually takes me 5 hours, if not more.I just like to hit publish when I’m 101% happy with it. But yeah, it’s crucial to „switch off“ sometimes, spend time with family, read a book and relax 🙂
    It’s all about that perfect balance.
    xox Nadia
    http://www.mielandmint.com

    • jessicahaas73
      20. November 2016 / 22:11

      Hey Nadia! Thank you 🙂 Yeah, I always think how this can be possible that some bloggers post a new (!) post every single day 😀 you’re right, if the balance is okay, everyone is happy 😀 XOXO

  4. 20. November 2016 / 22:01

    Super Beitrag! Ja ich glaube wenn man nebenbei arbeitet und auch noch andere Hobbys hat ist Bloggen sehr zeitaufwendig! Auch das drumherum wie Fotos machen – bearbeiten usw. Ist zeitaufwendig! ABBBER es ist lustig und interessant!
    Mach weiter so!

    Liebste Grüsse Sarah

    • jessicahaas73
      20. November 2016 / 22:06

      Hi Sarah! Vielen Dank 🙂 ja genau, mir macht es auch so viel Spaß, für mich ist es in dem Sinn keine „Arbeit“ und ich setze mich nach meiner eigentlichen Arbeit immer noch gerne zum Blog 🙂
      Liebe Grüße 🙂

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